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Tischdeko zur Hochzeit in der Antike und mehr


In der Antike setzen die Römer Maßstäbe für ausufernde Gelage und Feiern und somit auch für Tischdeko zur Hochzeit.
Erstmals werden völlig zweckfrei Gegenstände nur ihrer Schönheit wegen zur Dekoration bei Hochzeiten verwendet.
Auch wenn man wegen oft fehlender Tische (in der Regel liegt man bei Römers zum Essen und läßt sich das Gewünschte von Bediensteten oder Sklaven reichen) eigentlich nicht von Tischdeko in dem Sinne sprechen kann, sollen hier doch einige Beispiele genannt werden.

Beispiele für Tischdeko in der Antike

Die Antike. Die Tischdeko zur Hochzeit und zu anderen Anlässen in der Antike wird vor allem durch die römische Hochkultur dieser Epoche beeinflusst.


Hauptsächlich besteht eine Tischdeko zur Hochzeit bei wohlhabenden, römischen Familien aus exotischen Pflanzen, erlesenen Früchten und reich verzierten Behältnissen aus Gold, Messing, Silber oder Kupfer.
Hierbei wird nicht darauf geachtet, daß alles zusammen ein stimmiges Bild ergibt. Es gilt viel mehr die Devise: Je ausgefallener und prachtvoller, desto besser.
Schließlich zeigt man gerne, was man hat und eine reich verzierte, goldene Schale aus Ägypten für die Granatäpfel und Weintrauben macht mehr her als ein zusammenpassendes Service aus glasiertem Ton, vom Töpfer um die Ecke.

Tafelgeschirr zur Hochzeit



Das Geschirr bleibt in dieser Zeit ironischerweise dem einfachen Bürgertum vorbehalten. In den oberen Schichten benutzt man kein Geschirr, isst mit den Fingern und lässt sich nach dem Essen die Hände waschen.

Es ist belegt, daß bei einigen Gelegenheiten sogar lebende Tiere als Tischdeko verwendet werden. Selbstverständlich solche, die sich nicht allzuviel bewegen können, wie z.B. Papageien, die mit Ketten an ihren Stangen festgekettet sind.
Eine solch aufwendige Ausstattung können sich im alten Rom selbstverständlich nur die besonders vermögenden leisten.

Aus anderen Kulturkreisen der Antike sind leider keine Berichte überliefert, die darauf schliessen lassen wie eine Tischdeko zur Hochzeit aussah.
Jedoch besteht Grund zur Annahme, daß zumindest in wohlhabenden Familien ein ähnlicher Aufwand mit den Dekorationen getrieben wurde, wie im alten Rom.